Long-Covid Sprechstunde und Therapie

Ab März 2022 bietet wir unter Leitung von Julien Dufayet  im MediZ eine Spezialsprechstunde für Patient*innen nach überstandenen COVID-19 Erkrankungen an. Sie richtet sich an Patient*innen, die unter Langzeitfolgen der Erkrankung leiden. Folgende Symptome können unter anderem bei Long Covid auftreten:

            •          Ständige Müdigkeit und Schwäche (Fatigue)
            •          Husten & Atemnot
            •          Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns
            •          Verminderung der Konzentrations- und Merkfähigkeit
            •          Muskuläre Schwäche und Schmerzen

Es ist nicht ungewöhnlich, dass bei einer Covid-19 Erkrankung noch nach vier Wochen Beschwerden auftreten. Persistieren allerdings die Symptome und werden nicht besser, sollten Betroffene aufmerksam werden. Spätestens nach 10-12 Wochen sollte auf jeden Fall eine Spezial-Sprechstunde aufgesucht werden. 

Erfahrungsgemäß reichen oft schon Aufklärung und Verhaltenshinweise zur Einschätzung der Krankheitslage. Allerdings benötigen viele Betroffene darüber hinaus medizinische Hilfestellung und Therapiemaßnahmen. Diese Differenzierung ist Sinn und Ziel der Sprechstunde.

Unter Berücksichtigung der Symptomatik und Beeinträchtigungen bieten wir im MediZ eine individualisierte medizinische Post-Covid-Betreuung an, die sich nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft richtet und naturheilkundliche Ansätze integriert. 

Die Therapie orientiert sich an den individuellen Problemen und Funktionsstörungen jedes Patienten.
Inhalte der Therapie und Rehabilitation sind Optimierung und Fortführung der akutmedizinischen Behandlung sowie intensive multimodale Therapien zur Regeneration. Dadurch soll vor allem die funktionelle Belastbarkeit erhöht und die Lebensqualität verbessert werden. Dies ist häufig verbunden mit der Rückkehr in das häusliche und soziale Umfeld aber auch mit der Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit.

Ausgebranntsein – oder Burnout-Syndrom – bezeichnet eine besonders ausgeprägte Erschöpfung.

Ständige Frustration, das Nichterreichen eines Zieles, zu hohe persönliche Erwartungen an eigene Leistungen, Überlastungen etc. können erschöpfen.

Laut Umfragen großer Krankenkassen leiden derzeit 30 bis 35 % der Bevölkerung unter stressbedingten psychischen Belastungen. Besonders Menschen mit hoher beruflicher Verantwortung oder im Brennpunkt sozialer Verantwortung Stehende (z. B. Lehrer) sind gefährdet.

Stress und Burnout ist ein komplexes Thema mit Destabilisierung auf körperlicher, vegetativer und seelischer Ebene.

Die Symptome sind vielfältig: Erschöpfung, Gefühl der Überforderung, Depression, Schlaflosigkeit, Verspannungen, Schmerzen, Magen-Darmprobleme, Bluthochdruck, Reizbarkeit, Zynismus, Nervosität, Unruhe, Ängste und vieles mehr.

Auch in diesen Fällen ist eine multimodale Therapie aus verschiedenen therapeutischen Richtungen deutlich wirksamer als Einzelbausteine.